Willkommen bei den Innsbrucker Schwalben

Der Verein mit 120 Jahren Erfahrung.

Eindrücke von unseren Ausfahrten

Rund um Innsbruck 1.8.20

schnittig im Windschatten
Kurzer Stopp am Walchensee
Koane Radln!
Amtliches Foto
Kurzer Stopp am Walchensee
Einer der sich auskennt

Was zur Höll?

Eigentlich war nichts anderes zu erwarten wenn ein studierter Bäcker eine Radtour plant: es muss heiss und höllisch anstrengend sein! So geschehen am letzten Samstag. Was ganz harmlos klang unter der Einladung „Rund um Innsbruck“ wurde zur Herausforderung für die Jungen unter den Alten (und zur Nervenprobe für die Alten unter den Jungen).

Mein erster Gedanke beim Treffpunkt ÖAMTC als ich die junge Profitruppe sah: „Oje, das wird heute hart“. Ich sollte furchtbar recht behalten und über fünf Stunden meine Hybris bereuen. Die ambitionierte Strecke, die austrainierten Jungen und die Gluthitze multiplizierten sich geradezu. Aus einer Tour im August wurde ganz einfach eine Tortour. Aber alles der Reihe nach. Tourguide Beni meinte wir fahren gleich den Schusterbergweg hinauf, dann haben wir schon die Höhe. Die Jungs sahen sich in Arzl um, wo ich bleibe, aber hielten in Gnadenwald nicht an wegen Gerhard – der musste gleich nachsprinten (wobei er dieselbe Ahnung hatte wie ich: „Oje, das wird heute hart!“). Von Fritzens nach Wattens und über Kreuzhäusl nach Tulfes. Zum Glück ließen die Jungen meinen Alterskollegen Gerhard das Tempo bestimmen, was für mich auch schon grenzwertig war. Erste Tankstelle beim Brunnen, dann wieder weiter nach Patsch und über die Römerstraße nach Matrei. Die meisten Beobachter hätten es als gemütliche Radtour eingeschätzt, weil die Jungen vorne völlig entspannt plauderten während die Nachhut alle Energie aufbringen musste um nicht abreißen zu lassen. Nächste Tankstellte beim Brunnen in Matrei. Dann bei leichtem Gegenwind und über 40km/h im Formationsflug nach Natters und Birgitz (wieder Abkühlung im Brunnen). Die Jungs verabschiedeten sich dann in Axams, vielleicht waren sie unterfordert. Jedenfalls war ihnen keine Anstrengung anzumerken. Die schwitzten trotzt Hitze nicht! Die Nachhut wurde so zum verbleibenden Rest. Gerhard und ich stemmten uns von Sellrain über die sog. Gasse nach Oberperfuß und machten die erste richtige Rast im Backhaus mit Beni. Eines wartete noch auf uns: die Höll! Langsam näherten wir uns der letzten großen Anstrengung und als wir in der Steigung waren musste jeder alles geben um nicht umzufallen. Irgendwie kamen alle drei oben an und genoßen den feinen Biergarten in Gramart.

Danke für´s Warten an die Jungs, danke für die Tour – es geht nichts über ein Abenteuer das man überlebt (aber die Pulsdaten darf ich nicht meinem Arzt zeigen!).

Jachenau 19. Juli 2020

schnittig im Windschatten
Kurzer Stopp am Walchensee
Koane Radln!
Amtliches Foto
Kurzer Stopp am Walchensee
Einer der sich auskennt

Durch die schöne Jachenau

Pünktlich um 9:45 Uhr trifft sich eine fröhliche Truppe der Innsbrucker Schwalben in Mittenwald um eine der schönsten Gegenden Süd-Bayerns mit dem Rad zu durchqueren: die Jachenau. Gemütlich geht es Richtung Wallgau, dann hinunter zum Walchensee und am Südufer des Sees machen wir ein kurzes Fotoshooting. Unser Klaus R. hat eine Polizistin überredet, eine Pause vom Strafzettelschreiben und stattdessen von der großen Radlertruppe ein Foto zu machen. Ab jetzt hat jeder der Teilnehmer ein amtliches Foto!

Die Jachenau ist einfach zu beschreiben:  wunderschön. Kaum Autoverkehr in dem breiten Tal abseits der gängigen Routen, große Gasthäuser mit schattigen Biergärten. Man meint eher auf einer Hochalm zu sein als in einem Tal.

Applaus (so ist´s richtig!) begleitet uns auf der Strecke bis wir in Lenggries die Wende nehmen und auf einem schattigen Radweg bis zum Silbenstein Stausee kommen wo wir in Fall Pause machen und zwar bei jenem Biergarten mit der Tafel „Koane Radl“. Die Bayern tun nur so grantig, sie waren´s nicht wirklich. Bevor wir den Rest der Strecke in Angriff nehmen wird noch das ungepflegteste Rad gekürt. Eine unabhängige Jurorin bestimmt überraschenderweise Hermanns roten Edelrenner der gar nicht in die engere Auswahl gekommen wäre – Peter, hast noch einmal Glück gehabt!

Von Fall radeln wir das breite Isartal bis Krün und wieder zum Ausgangsort Mittenwald retour.

Die 90 km legten wir in rd. 3:20 zurück (Schnitt ca. 26 km/h) und vor allem unfallfrei und gut gelaunt. Außer unser Thomas, der ist von Innsbruck gestartet und hat bei Lenggries noch eine Zusatzrunde über Tegern-, Spitzing- und Thiersee. Alles über 200 km wird nicht mehr gewertet, Thomas, aber bravo, Du warst schneller als wir zuhause. 

Karwendel-Tour 5. Juli 2020

Karwendeltour bei bestem Wetter

Das war ein toller Tag: Die Frühaufsteher starteten in Absam, die anderen in Seefeld. Am Treffpunkt bei der Startaufstellung wurde dem „Geburtstagskind“ Hans ein Ständchen gesungen. Kurz die Strecke erläutert und los ging´s. Ein paar Neue waren auch dabei von insgesamt 15 Teilnehmern die sich über Leutasch, Mittenwald, Krün dann entlang der Isar-Auen und dem Silvenstein-Stausee bei bestem Wetter und Rückenwind durch Gegend flitzten. Die Mittagsrast in Vorderriß wurde auf den Achensee verschoben, da in Deutschland noch streng auf die Maskenpflicht geachtet wurde und die wenigsten einen Mundschutz mithatten. Die Rast tat gut und gemütlich ging es weiter dem Achensee entlang. Die steile Abfahrt über den Kasbach liessen wir aus, stattdessen nahmen wir die gemütlichere Abfahrt über die Bundesstraße nach Wiesing – eine feine Brise bei der Abfahrt tat auch gut. Nach Innsbruck zur abschließenden Einkehr ins Gasthaus Dollinger fuhren wir auf dem feinen Radweg. Wer immer noch zu viel Energie hatte, konnte sich hier noch austoben. Oberstes Ziel war eine gemeinsame unfallfreie Tour und die hatten wir. Zusätzlich eine nette Gesellschaft, Gelächter und gute Laune. Radlerherz, was willst Du mehr?

Everesting 20. Juni Mutterer Alm
Rinn MTB 13. Juni
Kufstein Eldorado 6. Juni

Markt für Gebrauchtes:

MTB-Schuhe, Vivax-Ebike… Bitte ein Email an unsere Adresse bei Interesse.

Jetzt eingetroffen: Schals für Corona oder lange Abfahrten in der Kälte. Schreib uns ein Email und wir senden Dir den Schal zu.

Unsere Starter bei der ersten Clubversammlung im Jahr 1900:

Erster Ausschuss

„Der Club bezweckt die Verbreitung des Radsportes durch geselliges

und sportliches Zusammenwirken auf diesem Gebiete.“

mit freundlicher Unterstützung von

Lust auf die INNSBRUCKER SCHWALBEN?

Dann bist Du bald Teil einer Gruppe von Gleichgesinnten. Wir fangen bei den Jugendlichen mit kleinen fahrtechnischen Übungen an: zur Sicherheit auf dem Rad und im Verkehr. Es folgen Trainings damit Du fit bist und es Dir auch trotzdem Spaß macht falls der Wind mal von vorne pfeift. Wenn Du dann soweit bist, kannst Du Dich mit Gleichaltrigen bei Rennen messen und zeigen, was in Dir steckt!

Und die schon "Routinierten" sind bei den Touristik-Ausfahrten herzlich eingeladen!