Allgemeines:

Proteine oder auch Eiweiße genannt sind  wichtige Bestandteile in unserer Ernährung, da der Körper durch die Zufuhr von Proteinen seinen Bedarf an Stickstoff deckt. Jedoch sollte man vor allem darauf achten, in welcher Form man die Proteine beziehungsweise wie viel Eiweiß man dem Organismus zuführt.  Für eine gesunde Basis Ernährung sollte man neben Kohlenhydraten, welchen den Hauptbestandteil neben einem kleinen Prozentsatz (ca.12%) Fett bilden, auch eine regelmäßige Zufuhr von Proteinen in seine Ernährung miteinbauen. Der Anteil der Proteine sollte ein Viertel (25%) der gesamten Ernährung ausmachen. (vgl. Claudia Pauli 2016, S.115)

 

Die Funktion der Proteine

Die Proteine haben sehr viele nützliche Funktionen im Körper. Sie decken nicht nur den Bedarf an Stickstoff, sondern sind ebenfalls für den Aufbau von Körperstrukturen, wie beispielsweise der Muskulatur zuständig. Des Weiteren sind Eiweiße auch Bestandteil fast aller Enzyme, die wiederum unseren Stoffwechselprozess beeinflussen. Eiweiße helfen dem Körper sich nach starker Belastung wieder zu regenerieren und da bei sportlichen Aktivitäten auch viele Enzyme und Hormone verbraucht werden, helfen die Eiweiße den Körper wieder neu aufzubauen. Das Zugeführte Eiweiß ist wie ein Baustein für den Organismus mit dessen Hilfe er körpereigene Eiweißstoffe die sogenannten Aminosäuren herstellen kann. (vgl. Claudia Pauli 2016, S.117)   

 

Die Wichtigkeit der Proteine für die Athleten

Sportler sind vor allem an der Aufbaufunktion des Proteins interessiert. Denn nicht nur der Aufbau der Muskulatur, Sehnen und Bänder spielt für sie eine bedeutende Rolle, sondern auch die Erhaltung der Muskulatur ist wichtig. Aber das Interesse besteht nicht nur am Aufbau, denn die Proteine unterstützen zugleich auch die Fähigkeit sich zu konzentrieren und koordinieren, sowie die Leistungsbereitschaft des Körpers.(vgl. Konopka 2015, S.75)

 

 

 Proteine und körperliche Belastung

Im Ausdauersportbereich rechnet man mit  einem Proteinbedarf zwischen 1,2 -1,5kg pro Körpergewicht. Im Kraftsportbereich ist der  Proteinbedarf etwas höher und beträgt ca. 1,5-2,0kg pro Körpergewicht.(vgl. Konopka  2016, S.74 und 75)

Bei extremen Ausdauereinheiten kann das Eiweiß, neben dem Gylkogenspeicher (Kohlenhydratspeicher) als zusätzliche Energiequelle genutzt werden. Proteine kommen aber meist nach der Belastung zum Einsatz. Meist ist es eine Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß, in Form von fettarmen Milchprodukten und Früchten, um den Körper bei der Regeneration und beim Wiederaufbau von verbrauchten Stoffen zu helfen. (vgl. Michael Hamm und Jakob Ogielda 2015, S.59 und 60)

Verfasserin: Neuner Katja
Buchquelle:
·       Das Praxis Buch der Sportler Ernährung, Prof.Dr.Michael Hamm, Jakob Ogielda
·       Sport Ernährung – der Weg zur optimalen Leistung KOMPAKT, Claudia Pauli
·       Sporternährung Grundlagen/Ernährungsstrategien/Leistungsförderung, Dr.med. Peter Konopka