Vitaminreiche Kost…

ist nicht nur für Sportler sehr wichtig. Der Organismus benötigt insgesamt 13 verschiedene Vitamine am bekanntesten sind die Vitamine C und E. Vitamine sind Mikronährstoffe und ohne sie, würde der biomechanische Stoffwechsel im Organismus nicht funktionieren. Der Körper kann die Vitamine nur teilweise selbst herstellen. Vitamine können auch im Gegensatz zu den Kohlehydraten schlecht gespeichert werden und müssen daher ständig durch die Nahrung aufgenommen werden. Sportler schätzen diese Mikronährstoffe sehr und nehmen sie oft in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich, da sie dort konzentrierter vorkommen und oftmals vom Körper besser verwertet werden können. (vgl. Claudia Pauli 2016: S.127 und Michael Hamm und Jakob Ogielda 2015, S.88)

13 Vitamine sind für den menschlichen Organismus lebensnotwendig. Diese werden in zwei Untergruppen geteilt. Die fettlöslichen Vitamine (4), diese können vom Körper nur verwertet werden, wenn man sie mit etwas Fett zu sich nimmt. Die zweite Gruppe sind die wasserlöslichen Vitamine (9).

(vgl. Claudia Pauli 2016: S.129)

Das Vitamin A
Das Vitamin A oder auch Retinol genannt, kann hauptsächlich durch tierische Substanzen aufgenommen werden. Vermehrt kommt das Vitamin A in der tierischen Leber, im Lebertran, in Milchprodukten oder auch im Eigelb vor. Das Vitamin A stärkt das Immunsystem, hilft der Schleimhaut und der Haut beim Wachsen und beim Regenerieren.
Das Vitamin D
Das Vitamin D oder auch Calciferol, kommt vermehrt in tierischen Produkten, wie beispielsweise in der Leber und im Lebertran vor. Jedoch ist der Organismus selbst in der Lage das Vitamin D zu produzieren und zwar wird es als Vorstufe, mithilfe des Cholesterin, in der Haut durch Sonnenbestrahlung gebildet. Die Funktion des Vitamin D hingegen liegt im Bereich des Knochenstoffwechsels, da es für stabile Knochen sorgt.
Das Vitamin E
Das Vitamin E beziehungsweise Tocopherol kommt fast ausschließlich in pflanzlichen Stoffen vor. Einen hohen Anteil an Vitamin E findet man in den folgenden Nährstoffen: Weizenkeime, Getreidekörner, Eier, pflanzliche Öle, Gemüse und Naturreis. Die Funktionsweise dieses Vitamins liegt in der antioxitative Wirkung (verhindert die Oxidation von ungesättigten Fettsäuren).
Das Vitamin K
Das Vitamin K oder auch Phyllochimon ist in vielen Lebensmitteln erhalten, kann aber vom Organismus selbst produziert werden, so dass auch kleine Reserven gespeichert werden können. Die wichtigste Funktion des Vitamin K ist die Beteiligung an der Blutgerinnung. Zudem hat es aber noch einen positiven Effekt auf den Knochenstoffwechsel.

 

Das Vitamin B1
Das Vitamin B1 beziehungsweise Thiamin kommt vermehrt in pflanzlichen Produkten wie beispielsweise in Weizenkeime, Hefe, Vollkornprodukten, Haferflocken und Hülsenfrüchten vor. Eine bedeutende Rolle spielt das Vitamin B1 für den Kohlenhydratstoffwechsel, daher ist es für Athleten besonders wichtig genügend Vitamin B1 aufzunehmen, da der Energiestoffwechsel in der Muskulatur besonders wichtig ist und dies über die mögliche maximale Leistung entscheiden kann.

Das Vitamin B2
Das Vitamin B2 oder auch Riboflavin genannt kommt teils in pflanzlichen aber auch tierischen Stoffen stark konzentriert vor. Einen bedeutenden Gehalt an Vitamin B2 findet man Milch, Fleisch, Getreide, Hefe und in Weizenkeimen. Das Vitamin B2 ist Bestandteil von Enzymsytemen der Atmungskette und ohne das Vitamin B2 kann der der aerobe Stoffwechsel nicht ablaufen.

Das Vitamin B6
Das Vitamin B6oder auch Pyrodoxin hat einen bedeutenden Gehalt in den folgenden Lebensmittel: Getreide, Fleisch, Leber, Hefe und Fische. Das Vitamin B6ist Bestandteil des Kohlenhydratstoffwechsel, des Fettstoffwechsel und des Eiweißstoffwechsel. Zudem hat es noch eine bedeutende Aufbaufunktion im Organismus und zwar ist es für den Aufbau des Proteins Hämoglobin („=roter Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen, der Eisen enthält und gewährleistet, dass Sauerstoff im Organismus transportiert wird“(Claudia Pauli 2016:S.142))und am Aufbau des Muskelproteins Myoglobin, welches für den Sauerstoffspeicher im Muskel verantwortlich ist, zuständig.

 

Das Vitamin B12
Das Vitamin B12 (Cyano-Cobalamin) kommt ausschließlich in tierischen Produkten zu einem bedeutenden Gehalt vor. Die Funktion des Vitamines B12 besteht am Aufbau der roten Blutkörperchen und am Abbau von Fettsäuren.

Das Vitamin C
Das Vitamin C beziehungsweise die Ascorbinsäure kommt in allerlei verschiedenen, pflanzlichen Lebensmitteln vor. Einen besonders hohen Anteil an Vitamin C findet man in frischem Obst und Gemüse, Kartoffeln, Zitrusfrüchten, Hagebutten, Johannisbeeren, Paprika, Petersilie und Sanddorn. Das Vitamin C wirkt beim Aufbau der Grundsubstanzen des Bindegewebes mit und sorgt dafür, dass es elastisch bleibt zudem hat es einen positiven Effekt auf das Immunsystem und verhindert somit, dass der Organismus einer erhöhten Infektanfälligkeit ausgesetzt ist.

Biotin
Biotin ist ein Bestandteil des Enzymsytstems und kommt in Sojamehl, Leber und Hefe vermehrt vor. Die Hauptfunktion des Biotins besteht in der Neubildung von Glukose.

Folsäure
Einen großen Anteil an Folsäure findet man im grünen Blattgemüse, In Weizenkeimen, in der Hefe oder auch in der tierischen Leber. Die Funktion der Folsäure ähnelt der Funktionsweise des Vitamins B12 und ist daher für die Bildung von roten Blutkörperchen wichtig.

Niacin
Niacin kommt in Schweinefleisch, Hefe, Vollkornmehl und Kartoffeln zu einem größeren Anteil vor. Das Niacin ist wie das Vitamin B2 oderB6 Bestandteil des Enzymsystems und spielt eine wesentliche Rolle für den Energiestoffwechsel und sollte daher vor allem von Athleten ausreichend aufgenommen werden.

Pantothensäure
Die Pantothensäure kommt nicht nur in vielen pflanzlichen und tierischen Produkten vor, sondern hat auch sehr viele Aufgaben im Körper. Bei sportlichen Aktivitäten ist dieses Vitamin von besonderer Relevanz da es im Energiestoffwechsel antioxidierend wirkt. Neben der Funktion als Antioxidans ist es auch für die Muskelkontraktion, den Aufbau von Glykogen und den Auf-beziehungsweise Abbau von Fettsäuren verantwortlich.